Dreieichenhain - ein historisches Schatzkästlein

Mit seiner malerischen Altstadt, mit Burg, Burgkapelle und mittelalterlichen Stadtmauern, mit Ober- und Untertor und seinen schmucken Fachwerkbauten ist Dreieichenhain ein sehenswertes historisches und architektonisches Schatzkästlein.

 

Es entstand im 10. Jahrhundert aus einem ottonischen Jagdhof,  dessen Mauern von einem 30 Meter breiten Sumpfgraben umgeben waren. Ein Modell  der ersten Bebauung, das nach Ausgrabungsfunden rekonstruiert wurde, ist heute im Dreieich-Museum zu bewundern.

 

Um 1050 errichtete der Reichsministeriale Eberhard von Hagen auf dem Burggelände eine fünfstöckige Turmburg.

 

Parallel zur Burganlage entwickelte sich eine kleine, von Gräben und Mauern umwehrte Burgmannensiedlung,  die sich ab 1256 Stadt Dreieichenhain nennen durfte.



Die mächtige, heute noch stehende westliche Turmwand mit ihrer imposanten Höhe von ca. 22 Metern gilt als am besten erhaltene Turmburg im deutschsprachigen Raum.  Sie ist das Wahrzeichen Dreieichenhains und bildet auch die romantische Kulisse für die einzigartige Naturbühne der weithin bekannten Burgfestspiele.

 

Seit 1931 ist die Burg Hain im Besitz des Geschichts- und Heimatvereins, der sich mit Hingabe dem Erhalt, der Restaurierung und Pflege widmet.

Dreieichenhain liegt an der Deutschen Fachwerkstraße.  Nahezu 150 Gebäude - meist liebevoll restauriert- zeugen vom typischen fränkischen Fachwerkstil aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.


Entdecken Sie Dreieichenhain und Sie werden wissen warum wir sagen:

„Dreieichenhain - schöner leben“.